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Zeit fliegt so schnell!

“Im Durchschnitt leidet jeder 4. Mann unter Ejaculatio Praecox”

Im Durchschnitt leidet jeder 4. Mann unter Ejaculatio praecox, also unter einem vorzeitigen Samenerguss. Eine zu schnelle Ejakulation ab und zu, ist in so gut wie jeder Beziehung und allen Altersformen normal, da der Samenerguss von der jeweiligen Situation, sowie von Stimmungen und Belastungen abhängig ist.

Handelt es sich allerdings um ein regelmäßiges Problem und die Partner leiden unter dem zu kurzen Geschlechtsverkehr, dann liegt in den meisten Fällen eine sexuelle Funktionsstörung vor.

Ein vorzeitiger Samenerguss ist nicht altersbedingt, da diese unbefriedigenden Störungen bereits mit den ersten Erfahrungen auftreten und sich in den weiteren Jahren fortsetzen und gegebenenfalls noch verschlimmern können, also von Situationen und sexuellen Partnern unabhängig sind.

Im Durchschnitt und laut den neuesten Studien liegt die Dauer zwischen dem Eindringen und der Ejakulation bei rund 5 Minuten. Allerdings ist klar, dass diese Zeit von verschiedenen Faktoren abhängig ist, wie die Stimmung, die gegebene Situation und natürlich auch die Position.

Ursachen von verfrühter Ejakulation

Bei vorzeitigem Samenerguss unterscheidet man zwischen einem primären, also lebenslangen verfrühtem Samenerguss, sowie um einen sekundären, einer erworbenen frühzeitigen Ejakulation. Die primäre Form ist die häufigste Störung, bei der die Männer bereits bei ihren ersten sexuellen Tätigkeiten viel zu früh kommen.

  • Stress
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • Anspannung
  • Zeit- oder Leistungsdruck
  • Prostataentzündung
  • Störungen der Schilddrüsen
  • Erektile Dysfunktion

Die sekundäre Form von einem vorzeitigen Samenerguss tritt vorwiegend erst nach vielen Jahren ein, die Patienten dieser sexuellen Funktionsstörung hatten vorher absolut keine Schwierigkeiten.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Leiden beide Partner unter einem vorzeitigen Samenerguss, dann sollte man selbstverständlich auch den Arzt um Hilfe bitten. Zuständig sind der Hausarzt, ein Urologe, sowie auch ein Sexualmediziner. Folgetermine sind unbedingt wahrzunehmen, man sollte sich selbst auf jeden Fall ausreichend Zeit für die entsprechenden Therapien geben. Es liegt auf der Hand, dass man nicht gerne über seine sexuellen Probleme redet. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass ein vorzeitiger Samenerguss zu den häufigsten sexuellen Störungen zählt und dass der Arzt für solche Themen auch zuständig ist. Urologen sind also mit der verfrühten Ejakulation bestens vertraut, auch Sexualtherapeuten haben sich bestens auf sexuelle Funktionsstörungen bei Männer und Frauen spezialisiert.

Welche Behandlungen und Therapien gibt es?

Behandlungen gegen vorzeitige Samenergüssen hängen von der genauen Diagnose ab. In der Regel werden den Patienten Antidepressiva verschrieben. Bei Dapoxetin beispielsweise wird nicht nur die sexuelle Zufriedenheit gesteigert, sondern die Zeit bis zur Ejakulation im Durchschnitt um ein dreifaches verlängert.

Hier ist ein Video aus einer Praxis, das keine “Tabu-Themen” kennt, wenn es um Sexualität geht:

Erektionsfördernde Medikamente können sich ebenfalls positiv auf einen vorzeitigen Samenerguss auswirken. Sildenafil z. B. gehört mit zu den beliebtesten Medikamenten. Allerdings wird es erst nach dem ersten Geschlechtsverkehr eingenommen, damit sich der zweite Versuch deutlich länger hinausziehen kann.

Viele erhältliche Medikamente gegen vorzeitigen Samenerguss sind nicht nur verschreibungspflichtig, sondern können auch zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen, ohne die Ursachen zu bekämpfen.

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Die typischen Symptome sind Kopfschmerzen und Übelkeit. Bevor man sich auf Psychopharmaka oder auf Alpha- und Betablocker zur Behandlung der Ejakulationsstörungen stürzt, sollte man sich vorher unbedingt klar sein, dass diese Medikamente NICHT zur Heilung beitragen. Nach dem Absetzen oder nach der Einnahme besteht die sexuelle Funktionsstörung deshalb auch noch weiter.

Viele Patienten von Ejaculatio praecox schwören auf Stimulationstechniken zu denen beispielsweise die Stopp-Start-Technik gehört, bei der man durch das Masturbieren nicht nur die eigene Erregung besser steuern kann, sondern auch die Notwendigkeit der Ejakulation. Zusammen mit dem Partner kann man dann eindeutige Signale zum „Starten und Stoppen“ geben, um den Samenerguss gemeinsam zu verzögern. Auch mit der sogenannten Squeeze-Technik lernt man das Ejakulationsbedürfnis zu steuern und zu kontrollieren.

Anästhesierende Cremes und Sprays können gegebenenfalls bei vorzeitigem Samenerguss Abhilfe schaffen, da sie die Reizwirkung unterdrücken, also eine ejakulationshemmende Wirkung haben. Allerdings ist man bei dieser Behandlungsmethode auf das Tragen eines Kondoms angewiesen, da auch die Genitalien vom Partner durch den Hautkontakt beim Geschlechtsverkehr desensibilisiert werden und somit die Empfindungsfähigkeit stark beeinträchtigt wird.

Leiden beide Partner unter der Ejakulationsstörung, was ja auch meistens der Fall ist, dann kann man auch gemeinsam an die Lösung dieses Problems gehen, also nicht nur zusammen die sexuellen Techniken ausprobieren, sondern auch in aller Ruhe und ohne Scham besprechen und dabei die persönlichen Vorlieben in Einzelheiten abklären. Der Partner ist für den gewünschten Erfolg zwar nicht unbedingt notwendig, kann sich aber durchaus positiv für die Behandlung auswirken.

Viele Männer möchten keine “Krücken” in Form von Pillen oder Sprays benutzen und würden lieber erlernen, wie sie auf natürliche Weise länger durchhalten können im Bett – diese 5 Prinzipien sind dann wichtig.

Welche Folgen kann es bei einer Nichtbehandlung geben?

Leidet man schon seit mehreren Jahren unter vorzeitigem Samenerguss, dann kann sich diese sexuelle Funktionsstörung durchaus noch verschlimmern und beispielsweise zu Erektionsstörungen führen oder auch zu Depressionen.

Sexuelle Probleme, also nicht nur der vorzeitige Samenerguss, können aber auch von verletzenden Erfahrungen und frühkindlichen Traumas entstehen. Zu den häufigsten Ursachen zählen psychische Störungen, Konkurrenzangst und natürlich auch Probleme in der Partnerschaft. Oft liegt ein Desinteresse in einer Beziehung vor, so dass der Partner froh ist, wenn der Geschlechtsverkehr schon nach wenigen Minuten beendet ist.

Eine Untersuchung und die Diagnose ist bei regelmäßigen vorzeitigen Samenergüssen wichtig um das männliche Selbstvertrauen wieder herzustellen.

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